Herzlich Willkommen! Sind Sie bereit den Schlaf Ihres Babys zu verbessern?

Für frischgebackene Eltern ist der Babyschlaf zunächst ein großes Mysterium.

Sie fragen sich: Wie viele Stunden sollte ein Baby schlafen? Warum schläft es nachts nicht durch?  Was kann man tun, um das Einschlafen zu erleichtern? Besteht Grund zur Sorge, wenn das Baby nicht schläft? Welche Tricks und Tipps helfen wirklich?

Die Verunsicherung ist wenig überraschend, denn der Schlafrhythmus von Babys unterscheidet sich in den ersten Lebensmonaten ganz erheblich von dem eines Erwachsenen. Da sich der Tag-Nacht-Rhythmus eines Babys erst noch entwickeln muss und die Schlafzyklen anfangs sehr kurz sind, hält ein Baby die Eltern ziemlich auf Trab, oft auch nachts.

Säuglinge brauchen in den ersten Lebensmonaten etwa 14-17 Stunden Schlaf pro Tag, also mehr als doppelt so viel wie ein Erwachsener. Doch der Schlaf wird durch mehrere Wachphasen unterbrochen. Aus diesem Grund sind vor allem die ersten Lebensjahre besonders herausfordernd für die Eltern. Studien belegen: Eltern von Neugeborenen haben durchschnittlich 44 Tage weniger Schlaf im ersten Lebensjahr.

Hinzu kommt, dass mit der Geburt eines Babys der eigene Tagesablauf und gewohnte Routinen ordentlich durcheinandergebracht werden. Beim ersten Kind fehlt den Eltern auch die Erfahrung, wodurch die Unsicherheit verstärkt wird. Vom Babyschlaf bis zum Stillen, vom Windel wechseln bis zum Anziehen ist alles absolut neu.

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Das Stillen oder Fläschchengeben ist eine beliebte Methode zum Einschlafen.

Handelt es sich dann noch um ein sogenanntes High Need Baby, liegen die Nerven der Eltern schnell blank. High Need Babys – ein Begriff, der von dem amerikanischen Kinderarzt Dr. William Sears geprägt wurde – sind Kinder, die besonders fordernd sind und von ihren Eltern extra Aufmerksamkeit und Fürsorge verlangen.

Und dann bleibt noch die Frage: Welcher Information soll man glauben? Auf dem Markt gibt haufenweise Ratgeber zum Thema Babyschlaf mit teilweise völlig gegensätzlichen Standpunkten und Empfehlungen. Die sogenannte Ferber-Methode sagt, dass man das man ein weinendes Baby ruhig auch mal schreien lassen kann. Andere Experten raten dringend davon ab und warnen vor Langzeitschäden für das Kind.

Angesichts der vielen, zum Teil widersprüchlichen Informationen kann es ganz schön schwer sein, nicht den Überblick zu verlieren.

Befinden Sie sich in einer ähnlichen Situation?

Fragen Sie sich, was Sie tun können, wenn Ihr Baby nicht schläft?

Fühlen Sie sich unsicher oder sogar verzweifelt, weil Sie befürchten, dass mit Ihrem Kind etwas nicht stimmt?

Kommt es Ihnen so vor, dass alle anderen Babys in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis problemlos ein- und durchschlafen und nur Ihr Sprössling von der Norm abweicht?

Keine Sorge, Sie sind mit Ihren Sorgen und Fragen keineswegs allein.

Millionen von Eltern weltweit geht es ähnlich – und sie alle haben völlig normale und gesunde Kinder.

Erst einmal ist es wichtig, die Entwicklungsphasen von Babys verstehen zu lernen. Kleinkinder durchlaufen in ihren ersten Lebensjahren eine rasante Entwicklung, von der auch das Schlafverhalten betroffen ist. Und obwohl es eine Reihe von „Regeln“ gibt, die im Allgemeinen zutreffen, ist jedes Kind doch ganz individuell. Ein Baby ist von Anfang an „pflegeleicht“ und schläft die Nächte durch, ein anderes Kind hat noch bis zum 3. oder 4. Lebensjahr regelmäßig Probleme mit dem Einschlafen. Selbst innerhalb einer Familie ist kein Kind gleich. Was beim ersten Kind funktioniert hat, funktioniert nicht unbedingt bei den jüngeren Geschwistern.

Schlafbedarf von Babys

In unserem Artikel wird erläutert, was den Babyschlaf vom Erwachsenenschlaf unterscheidet, wie sich das Schlafrhythmus mit zunehmendem Alter ändert, welche Bedeutung Schlafzyklen haben und wie Sie diese bewusst nutzen können, um das Einschlafen Ihres Kindes zu erleichtern. Sie erfahren, wann Schlafstörungen vorliegen und was „normal“ ist.

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Durchschnittliche Schlafbedarf von Babys & Kindern innerhalb von 24 Std. (Quelle)

Was kann man tun, wenn das Baby nicht durchschläft?

Sie finden hilfreiche Tipps und Ideen, die helfen können, wenn Kinder unruhig schlafen. Wir erklären Ihnen, was Sie tun können, wenn das Baby nicht durchschläft und welche verschiedenen Faktoren das Einschlafen beeinflussen können.

Expertentipps

Kann mein Baby schlafen lernen? Diese Frage stellen wir auch einem Schlafcoach. In unserem Interview erfahren Sie ganz konkrete Tipps, die Sie in Ihrem Alltag mit einem Baby oder Kleinkind umsetzen können. Unsere Expertin Marie-Christin Casanova erklärt u.a., was durchschlafen bedeutet, ob es Unterschiede zwischen Still- und Flaschenkindern gibt und was Eltern tun können, um „Fehler“ zu vermeiden.

Einschlafrituale

Wie beeinflussen Rituale den Schlaf des Babys? Auf welche Dinge sollte man achten, damit das Baby ein- und durchschläft? Welche Faktoren können den Schlaf stören? Wir haben z.B. fünf Mütter um ihre geheimen Einschlafrituale gebeten.
Wenn Sie das Problem haben, dass ihr Baby nicht alleine schläft und Sie nächtelang vor oder in seinem Bett verharren müssen, haben wir ebenfalls nützliche Infos für Sie.

Babys Schlafen gerne im Familienbett
Das Schlafen im Familienbett ziehen viele Babys dem eigenen Bettchen vor.

Einschlafhilfen

Einschlafhilfen sollen Babys und Kleinkinder beim Einschlafen helfen. Aber taugen sie tatsächlich etwas? Um das herauszufinden, nehmen wir Produkte wie MyHummy genauer unter die Lupe. In unserem Bericht erfahren Sie, was die Einschlafhilfen von normalen Kuscheltieren unterscheidet, welche Funktionen sie nutzen können und wie sie in der Praxis funktionieren.

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